Globales Atomwaffenverbot

… sind wir jetzt soweit?

Während des „Kalten Krieges“ waren Atomwaffen das zentrale Thema der internationalen Friedens- und Sicherheitsdebatten; damals schien ein verheerender Atomkrieg eine realistische Möglichkeit zu sein. Nach einigen Jahrzehnten, die immer mehr neue Bedrohungen wie Terrorismus und transnationaler organisierter Kriminalität verzeichnten, kehrt das nukleare Risiko in die Frontlinie der Überlegungen zurück, angetrieben durch instabile Beziehungen zwischen nuklearbewaffneten Staaten.

Ballistischen Raketentests von Nordkoreas und die eskalierenden Spannungen mit den Vereinigten Staaten dienen als wichtige Erinnerung an die anhaltende Bedrohung durch Atomwaffen für die internationale Sicherheit sowie die humanitären Konsequenzen solcher Angriffe.

Lou Maresca und Eleanor Mitchell beschreiben den aktuellen Stand der Verhandlungen zu einem Atomwaffenbann.

icrc.org: A global ban on nuclear weapons: Are we there yet?

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Leichenschändung als Kriegsverbrechen

Der Bundesgerichtshof hat im September 2016 beschlossen, dass auch ein Verstorbener nach dem humanitären Völkerrecht als zu schützende Person im Sinne von § 8 Abs. 1 Nr. 9 VStGB gilt. In der Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik wird dieser Beschluss ausführlich besprochen.

zis-online.de: Entscheidungsbesprechung
bundesgerichtshof.de: Beschluss des BGH im Wortlaut

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4.000 Hinweise zu Kriegsverbrechen

Rund 4.000 Hinweisen zu Kriegsverbrechen wie Völkermord, Massenvergewaltigung oder Folter vorwiegend in Syrien geht derzeit die „Zentralstelle für die Bekämpfung von Kriegsverbrechen und weiteren Straftaten nach dem Völkerstrafgesetzbuch“ (ZBKV) beim Bundeskriminalamt (BKA) nach. Dies berichtete dessen Leiter Zorn kürzlich den Mitgliedern des Bundestagsausschusses für Menschenrechte.

bundestag.de: Verfolgung von Kriegsverbrechen

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Südsudan

Über eine „doppelte Katastrophe“, also Hunger und bewaffneter Konflikt, im Südsudan berichtet Alexander Heinrich in der Zeitung ´Das Parlament´, Nr. 14-15, vom 3. April 2016.

das-parlament.de: Die doppelte Katastrophe

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Verbot von Atomwaffen

In dieser Woche nehmen rund 130 Staaten in New York Verhandlungen zu einem Verbot von Atomwaffen auf. 40 Staaten, darunter die Bundesrepublik Deutschland, sind leider nicht bereit sich an diesen Verhandlungen zu beteiligen. Warum? Antworten darauf geben Ihnen die nachfolgenden Artikel:

sueddeutsche.de: Koalition der Hoffnungsvollen
taz.de: Alle Atomwaffen verbieten
icanw.de: Offizielle Positionen zu einem Verbot
un.org: Possessing nuclear weapons …

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60 Jahre Blutspende in Oldenburg

Anfang April 1957 fand in Oldenburg die erste DRK-Blutspendeaktion statt. Damals musste man sich noch mittel Postkarte zur Spende voranmelden; zunächst 95 Oldenburger taten das damals.

Heute führt der DRK-Kreisverband Oldenburg-Stadt e.V. rund 80 Blutspendetermine im Jahr durch. Die ca. 6.800 Spender, darunter 1.732 Erstspender, tuen damit ein mehrfach gutes Werk – nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Gesellschaft dieses Landes. Die Blutspende beim Roten Kreuz weltweit ist ein Ehrenamt; es gibt dafür kein Geld!

Das Jubiläum ist ein guter Grund zu feiern; der DRK-Kreisverband begrüßte daher herzlich den DRK-Präsidenten Dieter Holzapfel sowie eine Vertreterin des Oberbürgermeisters der Stadt Oldenburg zu einer kleinen Feierstunde. Besonders die ehrenamtlichen Helfer in der Blutspende standen dabei aber im Vordergrund; sie erhielten aus den Händes des Präsidenten eine Belobigungsurkunde für ihre bisherige Arbeit.


Fotoquelle: DRK-LV Oldenburg, Fotoarchiv

blutspende-nstob.de: Blutspendedienst NSTOB

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